Kapitel 2: Der empirische Forschungsprozess

Veröffentlicht am 28.02.2018

Wie läuft eine empirische Forschung ab?

Wenn du eine empirische Forschung machst, kannst du dich grob an 5 Phasen orientieren.

1. Forschungsproblem

Am Anfang deiner Forschung steht die Frage: Was möchtest du untersuchen? Hier gehst du von einer groben Richtung in eine präzisere Forschungsfrage. Nachdem du dann den aktuellen Stand der Forschung untersucht hast (mit Hilfe von Literatur), bestimmst du das Forschungsdefizit. Also was wurde bisher noch nicht bzw. nicht ausreichend genug untersucht? Daraus kannst du die Hypothesen deiner Arbeit formulieren.

Stichworte: Explorativ, deskriptiv, explanativ.

2. Forschungsplanung

Basierend auf der Forschungsfrage wird nun die eigene Forschung geplant: Was ist die Untersuchungseinheit und wie soll die Erhebung durchgeführt werden? Die Auswahl der Erhebungsmethode ist dabei klar von dem Ziel der Forschung abhängig: Sollen neue Aspekte erforscht werden oder sollen bestehende Theorien überprüft werden?

Stichworte: Deduktive und induktive Forschung, qualitative und quantitative Forschung.

3. Datenerebung

Nun setzt man die Erhebung um. Es werden Teilnehmer identifiziert und auf diese zugegangen, damit die Fragen zur Forschung platziert werden können. Am Ende dieser Phase hat der Forschende also eine Reihe an auswertbaren Ergebnissen für die wissenschaftliche Arbeit.

Stichworte: Befragungen, Interviews, Experimente und Co.

4. Datenanalyse

Aus der Erhebung können jetzt die erzeugten Daten analysiert und aufbereitet werden. Dabei kommt es darauf an, ob man qualitative oder quantitative Daten analysiert.

Stichworte: Fehlerbereinigung, transkribieren, deskriptive und statistische Analyse.

5. Bericht schreiben/ Ergebnisse präsentieren

Schlussendlich werden die Ergebnisse der Forschung dokumentiert und in einem Aufsatz verfasst. Dazu werden die Forschungsergebnisse interpretiert und aus ihnen Schlussfolgerungen gezogen.

Stichworte: Wissenschaftliche Arbeit.